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Wenn Wohnen in Hochschulstädten zu teuer wird

von Katharina Flohrschütz am in FinanzweltKommentieren

In vielen Städten explodieren die Mietpreise. Das hat auch für Studierende Konsequenzen. Welche Möglichkeiten es gibt, den teuren Mietpreisen zu entkommen, liest Du hier.

Als Student eine eigene kleine Wohnung haben? Das ist in vielen Städten in Deutschland nicht mehr möglich: Wohnraum ist knapp und die Preise sind gestiegen. Wer sparen will, zieht mit anderen zusammen in eine Wohngemeinschaft. Aber auch dort hat das Zimmer seinen Preis: Gut 350 Euro müssen Studierende für ein Zimmer in einer WG in Deutschland derzeit bezahlen. Das hat das Empirica-Institut in Berlin ausgerechnet. Im Vergleich zu 2012 ist das ein Mietpreisanstieg von über 20 Prozent. Besonders teuer sind München, Stuttgart und Frankfurt. Falls Du dort studieren willst, solltest Du einmal prüfen, ob es ein ähnliches Studienangebot nicht auch in einer anderen Stadt gibt. Besonders günstig sind beispielsweise Greifswald, Magdeburg und Chemnitz.

Möglicherweise hast Du mehr Glück, wenn Du nach einem möblierten Zimmer auf Zeit suchst. Dann musst Du natürlich nach wenigen Wochen oder Monaten wieder umziehen – aber du gewinnst so Zeit, eine Unterkunft zu finden. Vor Ort kommt man häufig leichter an eine Wohnung, als wenn man aus der Ferne sucht.

Alternativ kannst Du natürlich auch versuchen, in einem Studentenwohnheim unterzukommen. Dafür musst Du Dich aber früh genug bewerben. Außerdem sind auch in vielen Studentenwohnheimen die Zimmer knapp.

In anderen Ländern ist es in Großstädten übrigens üblich, dass Studierende mit Alleinerziehenden oder Senioren zusammenwohnen. Sie bekommen dann einen Mietnachlass dafür, dass sie im Haushalt mitanpacken, also beispielsweise aufs Kind aufpassen oder einkaufen und den Rasen mähen. Möglicherweise kannst Du einmal ein solches Inserat schalten. Wenn Du Glück hast, meldet sich jemand.

Wenn du kein Zimmer findest, kannst du natürlich auch pendeln: Entweder bleibst du im Haus deiner Eltern wohnen und fährst von dort täglich mit dem Auto oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an den Studienort oder Du ziehst in den Speckgürtel der Stadt, in der Du studieren möchtest. Dort ist Wohnen oft noch bezahlbar.

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