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So machst Du mehr aus Deinem Einkommen

von Florian Löschner am in FinanzweltKommentieren

Gerade mit der Ausbildung oder dem Studium angefangen? Dann hast Du wahrscheinlich nicht besonders viel Geld. Hier erfährst Du, wie Du sparen kannst, ohne Dich sehr einschränken zu müssen.

Berufseinsteiger oder Studienanfänger haben eines gemeinsam: kein Geld! Aber bevor ihr ständig klamm durchs Leben geht, könnt ihr versuchen, mehr aus eurem Einkommen zu machen. Azubis beispielsweise können Berufsausbildungsbeihilfe beantragen. Ob du diese bekommst, hängt zum Beispiel davon ab, wie viel deine Eltern verdienen. Du solltest es aber trotzdem einmal bei der Arbeitsagentur versuchen. In der Berufsausbildungsbeihilfe sind ein Mietzuschuss und Fahrtgeld enthalten. Studenten versuchen ihr Glück mit BAföG.

Wer nichts bekommt, muss sparen:

  • Ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft ist immer günstiger als eine Wohnung für dich allein. Außerdem ist das Zusammenleben mit Gleichaltrigen oft lustiger. Suche dir also ein Zimmer in einer WG, zu der du passt.
  • Wenn du deine Familie oder Freunde in anderen Städten besuchen möchtest, kannst du Mitfahrgelegenheiten nutzen. Die findest du über spezielle Apps. Alternativ sind die Fernbusse ziemlich günstig. Oder du besorgst dir eine BahnCard für Studenten und fährst so verbilligt durchs Land. Du kannst auch von den Bahn-Sparpreisen profitieren, wenn du sechs Wochen vor der Fahrt dein Ticket buchst – oder sehr spät, also erst kurz vor der Abfahrt.
  • Versichern musst du dich auf jeden Fall. Bei der Krankenversicherung lohnt es sich, die Preise zu vergleichen, denn einige Kassen verlangen Zusatzbeiträge. Check doch mal, ob du dich anderswo günstiger versichern kannst – natürlich bei gleichen Leistungen. Bei der privaten Haftpflicht hast du Glück: Du bist über deine Eltern mitversichert. Und solltest du ein eigenes Auto haben, dann frag nach, ob du bei der Versicherung deiner Eltern günstiger einsteigen kannst.
  • Lebensmittel bekommst du kostenlos über „Fairteiler“. Wo welche stehen, siehst du im Internet. In manchen Universitäten gibt es übrigens auch Kühlschränke, an denen sich jeder bedienen darf. Ansonsten gilt: Obst und Gemüse kauft man am günstigsten, wenn es Saison hat. Spargel ist also im Winter teurer als im Frühjahr.
  • Kleidung oder Geschirr kannst du in einigen Städten umsonst in den sogenannten Giveboxen bekommen. Dort bringt jeder hin, was er nicht mehr mag. Und andere nehmen es mit. Alternativen sind Flohmärkte oder Sozialkaufhäuser.
  • Mit einem Schülerausweis der Berufsschule oder einem Studentenausweis kommst du günstiger in Museen, Bäder oder vielleicht sogar ins Kino. Und auch Mobilfunkunternehmen bieten für junge Leute günstigere Tarife an. Gleiches gilt für deine Sparkasse. Nachfragen lohnt sich also immer.

Reicht das Geld am Ende des Monats trotzdem nicht, solltest du gleich anfangen, ein Haushaltsbuch zu führen. Dann siehst du sehr bald, in welchen Löchern dein Geld verschwindet, und du kannst dein Ausgabeverhalten ändern.

 

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