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So sicherst Du Dich gegen Berufsunfähigkeit ab

von Wolfgang Königshof am in FinanzweltKommentieren

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sollte jeder haben, der im erwerbsfähigen Alter ist. Sie springt ein, wenn Du nicht mehr arbeiten kannst. Lies, warum diese Versicherung so wichtig ist und wie Du den besten Schutz erhältst.

Mitten im Berufsleben plötzlich ohne Arbeitseinkommen dazustehen ist ein schwerer Schicksalsschlag. Die finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit (BU) kannst Du mit einer Versicherung abfedern.

Du bekommst eine monatliche Rente aus der BU-Versicherung, wenn Du

  • aus gesundheitlichen Gründen
  • voraussichtlich für einen festgelegten Zeitraum (zum Beispiel sechs Monate)
  • ununterbrochen
  • zu mindestens 50 Prozent

Deinen letzten Beruf nicht mehr ausüben kannst.

Augen nicht verschließen

Wer nach dem Motto lebt „Ich bin gesund und mir wird schon nichts passieren“, handelt fahrlässig. Denn die Statistik zeigt leider, dass heute jeder vierte Arbeitnehmer vorzeitig aus gesundheitlichen Gründen seinen Beruf aufgeben muss. Die finanziellen Konsequenzen für den Einzelnen können bitter sein. Die Zahlungen aus der staatlichen Erwerbsunfähigkeitsversicherung sind mager – wenn man sie überhaupt erhält. Die volle Erwerbsunfähigkeitsrente gibt es nämlich nur, wenn die betroffene Person nicht einmal mehr drei Stunden täglich arbeiten kann – und zwar in irgendeinem Beruf.

Früh abschließen

Bitte beachte: Die Versicherer kalkulieren jeden Fall individuell. Dazu wollen sie vom Antragsteller wissen, wie hoch das Risiko einer Berufsunfähigkeit ist. Deshalb wirst Du unter anderem nach bereits bestehenden Erkrankungen, dem ausgeübten Beruf oder gefährlichen Hobbys befragt. Mache diese Angaben ehrlich. Sonst riskierst Du den Versicherungsschutz. Übrigens: Je jünger und gesünder ein Antragsteller ist, umso niedriger sind die Beiträge für die Versicherung.

Nicht am falschen Ende sparen

Als Faustregel gilt, dass eine BU-Versicherung etwa 60 % des letzten Nettoeinkommens als Extrarente zahlen sollte. Bei einem monatlichen Netto von  knapp 1.650 Euro wären das 1.000 Euro. Setze die Versicherung nicht zu niedrig an. Schließlich solltest Du Deinen Lebensstandard mit den Zahlungen der Versicherung halten können. Ein Anhaltspunkt zu den Kosten: Für eine monatliche Berufsunfähigkeitsrente von 1.000 Euro muss ein 30-jähriger kerngesunder Büroangestellter mindestens 600 Euro an jährlichem Beitrag einkalkulieren. Der Beitrag hängt natürlich auch von den konkret vereinbarten Leistungen ab.

Auf Alternativen ausweichen

In einzelnen Fällen lehnen Versicherer wegen bestehenden Erkrankungen einen BU-Versicherungsantrag ab. Oder sie verlangen einen höheren Preis für die Absicherung. Wer keine BU-Police erhält oder sich den Schutz nicht leisten kann, hat eventuell andere Möglichkeiten, die zumindest eine Teilabsicherung bieten. Das kann zum Beispiel eine private Erwerbsunfähigkeitsversicherung oder eine Unfallversicherung sein.

Hast Du Fragen zur finanziellen Absicherung gegen den Verlust Deiner Arbeitskraft? Dann sprich uns einfach an.

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