Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg  

„Alles Verbrecher!“

von Azubis am in (M)ein Job fürs LebenKommentieren

…solche und andere Aussagen muss ich mir anhören, wenn ich den Leuten erzähle, dass ich Bankkauffrau lerne. Spätestens seit der Wirtschaftskrise hat man als Banker einen schweren Stand. Hinzu kommen Berichte der Medien, welche alle Banken und Sparkassen in einen Topf werfen und uns den Stempel der „bösen, habgierigen Banker“ aufdrücken. Filme wie „The Wolf of Wallstreet“ bestätigen dann endgültig die allgemeine Meinung über Mitarbeiter der Finanzbranche. Es wird Zeit mit diesen Vorurteilen einmal aufzuräumen!

 

Spulen wir einmal kurz zurück ins das Jahr 2008: Lehman Brothers geht pleite und zieht eine Welle der Verwüstung hinter sich her. Als wäre das an sich nicht schon schlimm genug, wird das Thema in den Medien noch richtig hochgekocht. Vor allem die Banken werden als die Übeltäter dargestellt. Doch leider werden hier keine Unterschiede gemacht, sondern generell alle Banken erst einmal schlecht geredet. Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen beispielsweise der Deutschen Bank, Investmentbanken und Sparkassen. Denn während Sparkassen mehr oder weniger unbeschadet aus Krise kommen konnten, haben einige Großbanken gelitten, unter anderem auch deshalb, weil sie sich an der Börse verzockten.

 

Doch das ist nicht das einzige Klischee mit dem man als „Banker“ zu kämpfen hat. Sicher bin ich nicht die einzige, die schon gehört hat, wir würden ja eh nur Schifffonds an ältere Menschen verkaufen. Denn Banker sind schließlich nur darauf aus etwas zu verkaufen – zumindest ist das die allgemeine Meinung.

 

Auch das stimmt so nicht. Schon in unserer Ausbildung wird uns beigebracht unsere Kunden ganzheitlich zu beraten und eine optimale Lösung für ihre Finanzen zu finden. Schließlich haben wir als Berater die Aufgabe unseren Kunden zu helfen, sich in der Welt der Finanzen zu recht zu finden. Nur wird uns das vor allem durch die Berichterstattung der Medien erschwert, denn die Leute verlieren immer weiter das Vertrauen.

Dennoch macht es mir Spaß, unsere Kunden jeden Tag aufs Neue davon zu überzeugen, dass die Sparkasse kein anonymer Großkonzern ist, sondern ihre Bank vor Ort mit einem Gesicht zu ihrem Berater, dem sie vertrauen können.

Eure Elena Hildebrand

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